Squash

Weitere Informationen von Philipp Reisener zum Thema Squash

Squash gehört zu den wenigen Rückschlag-Sportarten bei denen sich die Gegner ein und dasselbe Spielfeld teilen. Ziel des Spiels ist es den so genannten Squash Ball so zu schlagen, dass der Gegner ihn nicht mehr erreicht. Dabei werden sämtliche Seitenwände mit in das Spiel integriert.

Es besteht sowohl die Möglichkeit des Doppel- als auch des Einzelspiels.

Ursprünglich kommt diese Sportart aus England und wurde dort Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt. In den 1930er Jahren entstanden dann auch die ersten Plätze (so genannte Squashcourts) in Deutschland. Anfangs waren diese jedoch nur vereinzelt verbreitet und nur in größeren Städten angesiedelt. Erst im Laufe der Zeit wurde das Ballspiel international bekannt und anerkannt. Heutzutage werden ganze Meisterschaften und Turniere ausgerichtet und es bestehen eigene Profiligen.

Nichtsdestotrotz gilt diese Rückschlag-Sportart nicht als olympische Sportart. Sowohl im Jahr 2005 als auch 2009 verfehlte der Verband nur knapp die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Allerdings stehen die Chancen gut, dass die Teilnahme in naher Zukunft noch Realität wird. Denn obwohl sich die Zahl der Squash Spieler in Deutschland allmählich auf einem konstanten Niveau einpendelt, steigen die Zahlen in östlichen Ländern und den USA weiterhin rasant an. Auch die meisten professionellen Spieler kommen aus besagten Gebieten.

Die Regeln für Squash sind relativ simpel. Gespielt wird in einem rechteckigen Raum, der durch vier Wände begrenzt wird. In Blickrichtung der Spieler befindet sich die vermutlich wichtigste Seite. Hier muss der Aufschlag in einem markierten Bereich landen und auch während des Spiels darf der Ball weder zu hoch noch zu tief aufkommen. Schlägt einer der Spieler den Ball ins Aus, so bekommt der Gegner einen Punkte und übernimmt das Aufschlagsrecht.

Doch nicht nur die vordere Seite spielt eine bedeutende Rolle. Die Wand hinter den Spielern besteht normalerweise aus starkem Sicherheitsglas um den Zuschauern und dem Schiedsrichter einen ungehinderten Blick zu ermöglichen. Bei größeren Turnieren besteht häufig auch der gesamte Court aus Glas um einer größeren Anzahl Personen Einsicht zu gewähren.

Was die Squashbälle anbelangt, so bestehen diese aus Gummi mit einem Tropfen Flüssiggas im Innern um die Sprungeigenschaften zu verbessern. Anfänger sollten aus diesem Grund einen schnelleren Ball verwenden, da dieser aufgrund der höheren Sprünge leichter zu kriegen ist und somit längere Ballwechsel zu Stande kommen. Darüber hinaus sollte man eventuell schauen, ob man nicht besser einen Augenschutz trägt. Die Bälle können bei einem gut platzierten Schlag enorme Geschwindigkeiten erreichen, wodurch sie schwere Verletzungen hervorrufen könnten. Auch bei vielen offiziellen Veranstaltungen ist ein solcher Schutz Pflicht.

Die Schläger ähneln denen beim Badminton oder Tennis verfügen allerdings um eine geringfügig abgeänderte, ovale Form. Vom Gewicht her ist ein Squashschläger etwas schwerer als ein Badminton Schläger besitzt allerdings trotzdem nicht die Masse eines Tennis Modells.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Squash eine sehr vielseitige und abwechslungsreiche Sportart ist. Hier werden nahezu sämtliche Teile des menschlichen Körpers gefordert und es ist eine gute Kondition erforderlich. Eine klare Empfehlung für jeden, der schnelle Ballsportarten mag und gerne mit einem Schläger hantiert.